Multirolle.net

Vergleich Multirolle – Stationärolle

Auf die Rolle kommt es an: Multirolle oder Stationärrolle? Die wichtigsten Unterschiede zu den gängigsten Rollen in der Sportfischerei zählen die Multirolle mit einem Übersetzungsgetriebe und teilweise mit einem Schnurführer, mit dessen Hilfe die eingespulte Schnur auf der Rolle gleichmäßig verlegt wird und die Stationärrolle, die über einen Rollenkörper verfügt, der quer zur Längsachse der Rute steht und sich beim Auf- und Abspulen der Schnur nicht mehr bewegt.

Köder (Gewicht und Flug)
Die Stationärrolle eignet sich vor allem für den Einsatz von leichten Ködern, die ein geübter Werfer rund 50 Meter weit werfen kann. Bei Ködern mit mehreren Drillingen verheddert sich aber häufig ein Drilling in der Schnur und die Flugbahn kann krumme Formen annehmen. Bei Ködergewichten ab 45 Gramm sollte die Mutirolle zum Einsatz kommen, die in dieser Gewichtsklasse auch von Anfängern gut beherrscht werden kann. Durch den konstanten Widerstand der ablaufenden Schnur ist diese stets relativ gestreckt. Der Köder wird daher im Flug stabilisiert, weshalb es beim Einsatz von Drillingen seltener zu Verwicklungen kommt.

Auswurf (Verhalten, Platzierung, Präzision) 
Mit der Stationärrolle kann der Köder auf eine Entfernung von zehn bis 20 Metern in dicht bewachsenen Bächen oder Seen fast auf den Zentimeter genau platziert werden. Bei der Multirolle ist mehr Übung gefragt. Die gestreckte Schnur erleichtert dafür den Einsatz bei überhängenden Bäumen und unter Brücken. Allerdings erfordert der Wurf einen höheren Platzbedarf als bei der Stationärrolle.

Wurfgewichte
Bei der Stationärrolle ist das Ködergewicht im Prinzip unabhängig von der Rollengröße. Zwar empfiehlt sich die Verwendung von leichteren Ködern; das Wurfgewicht wird jedoch eher durch den Durchmesser der Schnur und die Angelrute begrenzt. Bei der Multirolle gilt: Leichte Köder erfordern kleinere Rollen. Jede Multirolle verfügt über eine unteres Ködergewicht, bei dem sinnvolle Würfe noch möglich sind.

Schnureinzug und Anstrengung beim Einholen 
Eine Stationärrolle hat in der Regel einen schnelleren Schnureinzug als eine vergleichbare Multirolle und lässt sich auch besser schnell kurbeln. Kleine Kurbeln und ein relativ geringer Spulendurchmesser machen bei der Multirolle den schnellen Schnureinzug zu einer Geschicklichkeitsübung. Bei der Stationärrolle werden bis zu 60 Zentimeter Schnur je Kurbelumdrehung auf die feststehende Schnurspule gespult. Perückenwürfe und ähnliche Pannen sind äußerst selten. Die Multirolle kann pro Umdrehung mehr Schnur aufnehmen. Dafür ist die Bildung von Perücken häufiger.


© 2009 multirolle.net  free Layout by: blaq.de Geld verdienen im Internet | Home | Impressum | Kontakt